Berliner Schulgärten


„Der junge Mensch braucht seinesgleichen – nämlich Tiere, überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum. Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen, mit Teppichen, Stofftieren oder auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nie mehr erlernt.“
(Alexander Mitscherlich, 1908-1982)

Grüner Lernort Schulgarten
Grüner Lernort Schulgarten

Das Interesse an Schulgarten­arbeit in Berlin ist an­steigend und damit auch die Zahl der Schul­gärten. Dies erfreut ins­besondere die Berliner Bildung­sinstitutionen, die sich des pädagog­ischen Nutzens solcher lebend­iger Lern­orte bewusst sind. Der Schul­garten fördert nicht nur Wissen über Ökologie, Umwelt, Pflanzen und Ernähr­ung. Hier lernen die Schüler­innen und Schüler sowohl Verant­wortung für die Natur als auch für ihr Um­feld zu übernehmen. Das verschafft ihnen An­erkenn­ung und Erfolgs­erlebnisse und fördert zu­gleich das Zusammen­wachsen junger Menschen aus unter­schied­lichen Ländern, Kulturen und Sprach­en.

Schließlich verschafft der Schul­garten der Schule eine ganz besondere Identität, er unter­stützt die pädagogische Arbeit und bereichert den Schul­alltag und fördert die Schulge­meinschaft. So kann der Schul­garten ein Schlüssel zum Erfolg der pädagogischen Arbeit und ökologischer Nachhaltigkeit sein.