Bearbeitung eines Tuffsteines durch Schüler/innen der Sartre-Oberschule
unter Anleitung des französischen Künstlers Serge Petit

"Geschlossene Gesellschaft"

Nach der sehr erfolgreichen Gestaltung einer Großskulptur aus Kalkstein durch Schüler/innen der Erasmus-von-Rotterdam-Oberschule unter Anleitung des Bildhauers Christof Glamm enstand die Idee, weitere Kunst-Objekte durch Hellersdorfer Schulen im öffentlichen Raum zu realisieren. Die Kooperation zwischen S.T.E.R.N., dem Bezirk Hellersdorf, dem beteilgten Planungsbüro Dietzen/Teichmann und "Grün macht Schule" führte zu einem konstruktivem kosten- und arbeitsteiligen Procedere.

Auszug aus der Archiv-website der S.TE.R.N. Gmbh vom 19.7.2001:
Wegeverbindung "von der Hönower Weiherkette bis zum Wuhletal"
Die etwa 3,5 km lange Fußwegeverbindung im Norden der Berliner Großsiedlung verknüpft als "grüne Spange" zwei für Hellersdorf wichtige Landschaftsräume. Ein erster, rund 1 km langer Bauabschnitt ­ Bauherr und Maßnahmeträger S.T.E.R.N.; Investitionsvolumen 1,1 Mio. DM ­ wurde im Frühjahr fertiggestellt. Mit Bänken und zahlreichen Aufenthaltsmöglichkeiten sowie den vier platzartigen Eingangsbereichen erfreut sich dieser erste Teil des neuen Grünzugs großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Der 2. Bauabschnitt ­ ebenso wie der erste unter Einbeziehung beschäftigungswirksamer Maßnahmen ­ wurde im März begonnen. Bauherr und Maßnahmeträger ist wiederum S.T.E.R.N.

Die Kosten für den Stein, Transport sowie Planungsleistungen und Bauleitung für dieses Projekt übernahm die S.T.E.R.N. Gmbh (verantwortlich für das Projekt Frau Dr. Bahrs-Discher). Die Pädagogische Beratungstelle "Grün macht Schule" beriet die Aktivitäten der Schule. Das Honorar für den Künstler wurde aus Mitteln des Programm "Vom Schulhof zum Spielhof" finanziert. Frau Rückert leitete und bereitete die Aktivitäten der Projekt-Gruppe vor.

Herbst 2002:

Der Tuffstein ist aus der Eifel angeliefert worden. Er wurde auf einen im Rahmen der Neuanlage einer Durchwegung des Beziks Hellersdorf neugestalteten Platz in der Kyritzer Straße, unmittelbar neben ein Senioren-Wohnheim in platziert. Schüler/innen der benanchbarten Sartre-Oberschule besichtigen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Rückert und den verantwortlichen Landschaftsarchitekt/innen Dipl.-Ing. Birgit Teichmann und Dipl.-Ing. Manfred Dietzen den Stein. Es war beabsichtigt, unter Beteiligung von Bewohner/innen des Senioren-Wohnheimes gemeinsam mit dem französischen Bildhauer Serge Petit ein inhaltliches Konzept für den Stein bis zum Sommer 2003 zu entwickeln. Die praktischen Arbeiten am Stein unter Anleitung von Serge Petit waren vor den Sommerferien 2003 vorgesehenen.

Sommer 2003

Auf Anregung von Serge Petit und Gabriele Rosskamp wurde das Sartre-Theater-Stück "Geschlossene Gesellschaft" Inhalt der bildhauerischen Arbeit, die weitgehend in französicher Sprache durchgeführt wurde. Senorinnen konnten für praktische Mithilfe leider nicht gewonnen werden. 18 Schüler/innen beteiligten sich in drei Schichten täglich an den Arbeiten.

Am Freitag, den 27.06.2003 wurde das Kunstwerk im Beisein des Bezirksstadtrates für ökologische Stadtentwicklung, Herrn Dr. Heinrich Niemann, eröffnet. (Einladungstext)

Der Schulleiter der Sartre-Oberschule, Herr Schwenke begrüßt Dr. Niemann, Frau Dr. Bahrs-Discher, Schüler/innen und Lehrkräfte der Sartre-Oberschule und Seniorinnen des Wohnheims und dankt für die Mithilfe und Unterstützung bei diesem Projekt.

Gabriele Rosskamp (linkes Bild) und eine Schülerin berichten von den zwar anstrengenden, aber vor allem erlebnisreichen Arbeiten am Stein.

Nach einer Dankesrede enthüllen Bezirkstadtrat Dr. Niemann und eine Schülerin den Stein.

Serge Petit

Sartre