Von der Basisarbeit bis zu Lerneffekten
3. Berliner Schulgartentag

Lehrerfortbildung in der Gartenarbeitsschule in Wilmersdorf  erneut gut gebucht

Wenn nur das Wetter mitgespielt hätte, wäre es sicherlich ein perfekter Tag gewesen. Doch auch der 3. Berliner Schulgartentag war verregnet und forderte den rund 130 teilnehmenden Lehrkräften einiges an Durchhalte-vermögen ab, denn die meisten Workshops fanden im Schulgarten statt. Dieser war wieder bestens vorbereitet worden vom Team der Gartenarbeitsschule Ilse Demme Charlottenburg-Wilmersdorf. Damit hatte „Grün macht Schule“ zum zweiten Mal einen prima Partner.

Drei Impulsvorträge und 15 Workshops standen diesmal zur Auswahl und waren auch in diesem Jahr weit vor Meldeschluss ausgebucht. Besonders gefragt waren Themen wie „Lernort Schulgarten“, Kräuter und Heilpflanzen im Garten, Essvergnügen aus dem Garten und Tipps aus der Gartenpraxis sowie Naturwissenschaftliches wie Bionik im Schulumfeld, und der Forschergarten. Aber auch weitere Angebote wie Boden, Teichgarten, Leben im Wasser, die Kartoffel, Wildbienen, Brotbacken und Sicherheit im Schulgarten waren gefragt (siehe Programm).

Aus allen Berliner Bezirken hatten sich Pädagogen  zu dieser Fortbildungsmaßnahme unter Federführung von „Grün macht Schule“ angemeldet. Die meisten Interessierten kamen aus Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Mitte. Die Basis für diesen praxisorientierten Schulgartentag lieferten die Berliner Gartenarbeitsschulen mit ihren pädagogischen und gärtnerischen Kräften, darunter einige Ehrenamtliche, die die 15 Workshops leiteten und mit Leben erfüllten. Auch der Veranstaltungsort konnte kaum besser gewählt sein: Die großräumige und gut ausgestattete Gartenarbeitsschule Ilse Demme Charlottenburg-Wilmersdorf.  

Unterstützung fand der Schulgartentag erneut durch Sponsoren wie die Wohnbauten-Gesellschaft mbH „Stadt und Land“, Grün Berlin, die Internationale Grüne Woche, die BundesArbeitsgemeinschaft Schulgarten, die Interessengemeinschaft der Berliner Gartenarbeitsschulen und die Lenné-Akademie für  Gartenbau und Gartenkultur. Letztere rief zum Auftakt des 3. Berliner Schulgartentags den 4. Berliner Schulgartenwettbewerb aus, wiederum unter Beteiligung von „Grün macht Schule“. Die Berliner Schulen werden den Aufruf zur Bewerbung um den „Lenné-Schulgarten 2016“ vor den Sommerferien erhalten.

Zur Mittagszeit herrschte rege Kommunikation auf dem „Marktplatz“, an dem sich erneut zahlreiche Institutionen mit Themen rund um den Schulgarten beteiligten. Dort präsentierten sich die Berliner Gartenarbeitsschulen, die Botanikschule Berlin, die BAG Schulgarten, die Freilandlabore Britz und Zehlendorf, die Gemüseackerdemie Potsdam, das Haus der kleinen Forscher, der IGA-Campus 2017, das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf, der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V., die Lenné-Akademie, der Naturgarten Potsdam, die Peter-Lenné-Schulen (Oberstufenzentrum Agrarwirtschaft), die Prinzessinnengärten Berlin, die Stiftung Mensch und Umwelt sowie der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V.. Für das leibliche Wohl sorgte wie an den vorangegangenen  Schulgartentagen vorzüglich die Jungen und Mädchen von Kuli Max Catering, der Schülerfirma der Schule am Zwickauer Damm.

Der Besuch der Staatssekretärin für Verbraucherschutz Frau Toepfer-Kataw  gab die Gelegenheit mit vielen am „Marktplatz“ Beteiligten zu sprechen und an den Ideen der verschiedenen Partner teil zu haben. Der Rundgang  führte uns durch die gesamte Schulgartenarbeitsschule und zeigte auf, welche umfangreichen Möglichkeiten vom Team der Gartenarbeitsschule für die Arbeit mit den Kindern vor Ort geschaffen wurden.
Frau Meil-Lachmann stellte einige interessante Orte vor:

Durch den Dauerregen ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zahlreichen Workshops, die im Freien stattfanden, kaum abschrecken. Gartenarbeit lebt nun einmal mit und in der Natur. Einen guten Eindruck vom Geschehen liefert die Bildergalerie. Auch 2016 plant „Grün macht Schule“ einen Schulgartentag. (tia)

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